GOOD GUIDANCE STORIES+: Abschlussveranstaltung in Berlin am 30. August 2016

Trotz Urlaubszeit hat sich am 30. August 2016 eine kleine, bunte Runde von Jobcoaches, Bildungsberater/-innen und Trainern zur Berliner Abschlussveranstaltung des Projekts GOOD GUIDANCE STORIES+ zusammengefunden.

Nach einer kurzen Einführungsrunde durch Dr. Reiner Aster (Geschäftsführer der gsub mbH) führte Jasmin Zouizi (Projektleitung) die Anwesenden durch das Projekt. Sie berichtete besonders intensiv über die Erprobung des fallstudienbasierten Curriculums im März 2016. Dies stieß auf reges Interesse, da einige der Anwesenden selbst an der Erprobung des fallstudienbasierten Curriculums teilgenommen haben.

Ein Highlight des Vormittags war sicherlich die praktische Arbeit an einer Fallstudie in der Gruppe. Mithilfe der „moving debate“ Methode wurden die Möglichkeiten der Fallstudienarbeit veranschaulicht. So konnte der reflexive Ansatz von Fallstudien gut herausgearbeitet werden. Zudem wurde offensichtlich, wie unterschiedlich die Positionen der Berater/-innen zu einzelnen Aspekten trotz eines gemeinsamen Beratungsansatzes sind. Nach der Kaffeepause führte Dr. Diana Peitel (gsub mbH) die Anwesenden durch acht Handlungsempfehlungen, die innerhalb des Projektzeitraums für in der Beratung tätige Personen aber auch für Entscheidungsträger/-innen aus dem Feld des Lebenslangen Lernens entwickelt wurden. Aus dieser Runde entwickelte sich eine sehr interessante Diskussion zum Thema Arbeitsbedingungen für Geringqualifizierte und die daraus resultierenden strukturellen Grenzen in der Beratung.

Die Veranstaltung endete mit der Frage, wie das fallstudienbasierte Curriculum weiterhin den Jobcoaches sowie den Bildungs- und Berufsberater/-innen zur Verfügung stehen kann. Die Anwesenden hatten dazu zahlreiche Ideen. Außerdem informierte Jasmin Zouizi, dass die gsub-Akademie plant, das Curriculum regelmäßig anzubieten. Erstmalig wird am 15. Dezember 2016 das Modul „Ethische Praxis“ in den Räumen der gsub stattfinden. Interessierte können sich dazu sehr gerne direkt mit Jasmin Zouizi (jasmin.zouizi(at)gsub.de) in Verbindung setzen. Zudem ist eine Weiterentwicklung des Projekts innerhalb von ERASMUS+ geplant.